Freitag, 29. Juli 2011

Wenn man auspackt..

findet man immer wieder kleine Kleinigkeiten, von denen man zwar weiß das sie existieren aber nicht mehr genau wo sie das nun tun. Eine dieser Kleinigkeiten ist ein biologisch abbaubarer Hefter der nun schon 20 Jahre in meinem Besitz ist. Bekommen habe ich ihn damals noch in HGW kurz vor unserem Umzug nach HST von einem netten älteren Herren von dem es sonst zumeist Süßigkeiten und ein Lächeln gab. Mit dem Hefter bekam ich ein Foto von ihm zum hinstellen und ein Blatt mit einem Gedicht das vom Hefter geschützt wurde.  Irgendwie werde ich immer freudigmelancholisch wenn ich das Foto anschaue und jemand mich fragt ob es mein Opa ist. Ich muss das verneinen aber irgendwie ist er mir trotzdem immernoch wichtig auch wenn ich seid damals nichts mehr von ihm gehört habe und ihn auch nie finden konnte. Hier möchte ich nun seine Zeilen an mich weitergeben:

Liebe kleine Alexa!
Ich hab' Dich kaum weinen gehört,
Du hast mich auch nie in meiner Ruhe gestört.
Als du anfingst zu laufen
hab' ich mich köstlich amüsiert,
wie Du Deine Beinchen hast ausprobiert.
Kaum warst Du ein paar Schritte gelaufen,
bums, da fielst Du hin.
Schautest dann Mutti mit großen Augen an.
Dabei kam Dir bestimmt in den Sinn:
"Heb' mich doch auf, damit ich weiterlaufen kann."
Aber ehe ich mich versah, fast ein Wunder geschah.
Es war nun klar, Alexa lief auf einmal wunderbar.
Wenn Mutti von der Arbeit kam
konnte ich es kaum erwarten,
Dein schelmisches Lächeln  zu seh'n,
ich finde es heute noch wunderschön.
Wenn ich die Pakete vor die Türe packte,
Alexa sich gleich eines schnappte,
und es sofort nach oben brachte.
Nun bist du bald groß und recht gescheit,
die Schule winkt, bald ist es soweit.
Leider mußt du Greifswald nun verlassen,
ich kann es immernoch nicht fassen!
Du hast mir recht oft schöne Stunden gegeben,
darum wünscht dir Onkel Jaster alles Gute im weiteren Leben!

Vielen lieben Dank Helmut Jaster wo auch immer du jetzt sein magst! Man hört sich so Gott will und nichts dazwischen kommt!

Montag, 25. Juli 2011

Urlaub oder wenns ins Wasser fällt

Greifswald und Warnemünde schreiben Rekorde; an gefluteten Straßen und Wasser pro Quadratmetern und mein Urlaub neigt sich schon dem Ende. Eine Woche ist nicht lang aber um so länger wenn man die ganze Zeit im Haus sitzt und sich zwischen TV, schlafen, frieren und lesen entscheiden kann. Da helfen nur Shoppingtouren im Baumarkt und natürlich werkeln an meinem Möbeln. Allerdings reicht dazu nicht wirklich die Kraft. Alles geht ein wenig langsamer und schleppend. Noch sitzt mir der Schock von Oslo in den Knochen und die Überlegung: wann ist man denn Christ so extrem wie dieser Mensch? und was hat das noch mit christlichem Glauben zu tun? Dann sieht man im TV dabei zu wie sich Hansa doch glatt n Eigentor einheimst. Einzige Freuden bleiben dann wohl ein zu ende gelesenes Buch oder der Erwerb eines Mülleimers nach langem suchen. Mittwoch nachmittag werd ich dann wieder über HGW und hoffentlich freie Straßen wieder nach Jarmen fahren (ist ja nun wirklich nicht weit). Kann ich nur darauf hoffen das es bei mir langsam wohnlich wird und ich dann demnächst nicht nur Telefon sondern auch eine Matratze oder sogar ein Bett habe :D Alles ist Abenteuer und die Hoffnung auf Urlaub im Herbst mit Sonnenschein auf Ummanz :D Also man hört sich so Gott will und nichts dazwischen kommt^^

Freitag, 22. Juli 2011

Abenteuer erste Wohnung

 Nun ist es also soweit. Wie ihr merkt hatte ich in der letzten Zeit kaum die Gelegenheit online zu gehn. Lag wohl daran dass ich genug anderes zu tun hatte. Letzten Freitag hatte ich nen Ford Transit mit Hochdach um meinen Krempel nach Jarmen zu bringen gemietet und am Samstag gings dann mit dem Auto vollends dorthin. Übers Wochenende hatte ich meine Mum bei mir um alle Tapezierarbeiten zu erledigen. Diese Zeit war intensiv, so intensiv das ich nicht mal zum schlafen kam. Kann daran gelegen haben das ich zunächst angespannt war und dann hibbelig durch die Entspannung und natürlich ohne Bett. Meine dicke Luma hatte den Geist aufgegeben... Naja ich habe es überlebt und bin jetzt seid zwei Tagen bei meinen Großeltern auf Urlaub (regennasses Rügen) jetzt kann ich meinen Schlaf nachholen. Aber im Kopf häng ich immer mal wieder in meiner Wohnung die so langsam Gestalt annimmt. Ich freu mich über alles was improvisiert wird genauso wie über alle Ideen und Hilfen meiner Mum. Schade nur das der Spaß so teuer sein muss :D aber was solls gehört eben dazu :D 
Man hört sich so Gott will und nichts dazwischen kommt^^

Donnerstag, 14. Juli 2011

Abschiedsschmerz III

Heute ist es mein eigener. Abschied mein ich. Heute hab ich die Tür zu meinem Zimmer zu gemacht, frisch geputzt und von all meinen Sachen befreit. Es wurde abgenommen und für "glänzend" befunden. Ich war dann natürlich auch rüber zum Mittagessen der Schwestern. Ich hätte nie gedacht wie locker ich sone Abschiedsansage machen kann. Vielleicht ja weil ich weiß das ich wiederkomm. Ob dann noch alle leben wenn ich das nächste Mal da bin? Darüber will ich nicht nachdenken und tu es doch. Im Endeffekt ging das persönliche Verabschieden dann auch ganz gut. 
so siehts aus wenn ich nicht drin wohn
Erst bei Sr. Anne de Boor musste ich dann heulen, ich glaub sie auch. Und wie wir Pommern eben sind (egal ob aus Hinter oder Vorpommern) wir drehen uns weg und weinen jeder für sich. Vielleicht hab ich mich auch getäuscht aber ich glaub bei uns war da was gewachsen über die Jahre wie mit keiner Schwester sonst. Kein Wunder das ich auch jetzt wo ich das schreib weinen muss. Sr. Anne ist ne besondere Schwester für mich geworden mit einer sehr erfrischenden Ehrlichkeit über die oft nur wir beide wirklich lachen konnten. Ich weiß noch sehr gut wie wir uns beim Mittag unterhielten und ich betonte wie sehr ich mich freue abgenommen zu haben und sie sagt ganz trocken dazu "Sah ja vorher auch nicht schön aus." Wir beide lachten der Rest am Tisch guckte und traute seinen Ohren nicht. Das werd ich nie vergessen. Ebenso nicht ihre Art klare Ansagen und Anweisungen zu geben und trotz allem Verzicht so gebend zu sein. Ich freu mich wenn ich sie bald wiedersehen kann. Ich häng schon sehr an dem ganzen Haufen hier. Mal sehn wann ich wiederkomm. Heute Abend hol ich den Transporter und morgen fahren wir drei dann los. Samstag fahr ich dann mitm Auto. Miteinmal geht alles ganz schnell... Man hört sich so Gott will und nichts dazwischen kommt.

Montag, 11. Juli 2011

Abschiedsschmerz II

Nu sind die doch schon fast in Monaco. Dieses Volk ey... *schnief*. Der Abschied gestern früh war echt mit Abstand der schwerste meines Lebens. In sonem Zustand zwischen heulen und lachen und ablenken wollen und ach ich weiß auch nicht. War ein blödes Gefühl. Ich wollte die eigentlich nicht gehen lassen und andererseits hab ich doch gewusst das es besser ist wenn die gehen die drei und ich bleib hier... Seid heute schaff ich ja nun Kisten runter ins Erdgeschoss damit die wenigstens schon mal nicht mehr so weit zu tragen sind bis zum Transporter.. n bissl Angst is mir noch mit dem Umzug ob nun alles klappt aber ich kann ja doch nicht mehr machen als auf Gott zu vertrauen. Umzugshelfer scheint er mir ja so langsam zu schenken... Und dafür bin ich echt dankbar. Jetzt gehts noch um die Frage ob die Vormieterin das nun schafft aus der Wohnung rauszukommen bis Freitag und ob alles in den Transporter passt. Let us pray. Man hört sich so Gott will und nix dazwischen kommt^^

Freitag, 8. Juli 2011

Abschiedsschmerz I

So die erste von uns ist fort. Eben hab ich noch meiner Kursusschwester gewunken, hab sie nochmal gedrückt und mit ihr geweint. So langsam kommt auch bei mir die Info an, dass wir uns trennen müssen und verschiedenen Wege gehen werden ab sofort. Wir haben 3 Jahre lang vieles miteinander geteilt und jetzt ist sie vorbei. Nicole wird erstmal zurück zu ihren Eltern gehen und von dort aus Arbeit suchen. Ich bin gespannt was Gott mit ihr vor hat und wo es sie hinverschlägt. Viele Entscheidungen stehen an und wir sind neugierig in welche Richtung sie gehen wird. Die Abreise hier war da wohl der schmerzlichste Teil aber einer der wichtigsten - auch für mich. Langsam fange ich an zu begreifen das echt schon wieder ein ganz neuer Teil meines Lebens beginnt... und meine Playlist spielt Katie Melua.. passt doch. Man hört sich so Gott will und nichts dazwischen kommt

Donnerstag, 7. Juli 2011

Halbzeit

Was ist passiert? Ich hab Kisten gepackt, ein Auto reserviert oder besser gesagt nen Transporter, bin zum Amt gewesen, hab Kisten gepackt, Kisten geschleppt, mich unterhalten, Kisten geschleppt... diese Liste könnte man so weitermachen. Fazit ist: morgen ist Halbzeit und ich hab immerhin alle Kisten vom Dachboden geschafft und ein paar Dinge mehr in meiner Haushaltsliste. Ich bin so froh das das Internet tausend Möglichkeiten bietet und ich diese auch nutzen kann. Ansonsten bin ich dankbar für alles was ich geschenkt bekomme in dieses Tagen, ob materiell oder ein gutes Wort oder eine Hand die mit anpackt. Heute kommt eine von meinen Mädels aus dem Urlaub wieder, eine andere fährt am Sonntag los und eine andere zieht morgen aus. So ein Kommen und Gehen hatte wir in den letzten drei Jahren eigentlich eher selten. Ich bin schon froh wenn ich am Freitag Leute hab die hier mit anpacken und in Jarmen sich auch noch jemand findet... Mehr wage ich nicht zu hoffen und vom Herrn zu erbitten. Ansonsten ist meine Planung bis jetzt noch so das ich sogar eine Woche Urlaub machen kann bei meinen Großeltern. Hoffentlich klappt das wirklich ^^ Aber bis dahin leben wir erst einmal man hört sich so Gott will und nichts dazwischen kommt^^

Samstag, 2. Juli 2011

Neues Glück

Einmal von der Straße aus oben links ist meine Wohnung
und nochmal vom Hof aus^^
so sieht bis jetzt noch das Wohnzimmer aus... das wird sich ändern
so wie bei der Küche und nicht nur wegen der Möbel
Neues Glück liegt auf den Wegen - kennt ihr den Text? Ist aus nem Lied von InExtremo (YouTubeLink) Das mag ich übelst so am Beginn einer neuen Strecke. In meiner Playlist auf dem Handy fürs Auto ist das das erste Lied und da ist es auch gut angebracht. Diese Power und gute Laune und Zuversicht brauche ich immer wenn ich einen weiten Weg vor mir weiß. Gestern konnte ich mit InExtremo eine neue Verbindung knüpfen. Nach meinem ersten Dienstgespräch, das mich ganz nebenbei total gefreut und entspannt hat und dazu noch neuen Mut für die Arbeit gemacht hat, war ich mir gleich die Wohnung angucken die ich unbedingt haben wollte und gehofft hatte das sie so ideal ist wie es am Telefon sich angehört hatte. Der Mann der die Wohnung uns aufgemacht hat ging an sein Handy als es klingelte, ich wollte auch an meins ; ) wir hatten den selben Klingelton von InExtremo "Frei zu sein" - war der Hammer. Die Wohnung ist schön. Gut gelegen, nicht zu teuer, mit Garten, Schuppen, Grillecke, Parkplatz, schön groß, in einem 100 Jahre alten Haus und trotzdem saniert - kurzum - das was ich gesucht hatte. Ich pack euch n paar Bilder rein, damit ihr euch das vorstellen könnt.
Ich bin wirklich glücklich. Und das beste ist, ich kann schon im Juli umziehen und meine Mum hilft mit :D Da muss noch n bissl was gemacht werden in der Wohnung aber was solls so wirds erst recht richtig meins. Ich halt euch auf dem Laufenden. Also man hört sich so Gott will und nichts dazwischen kommt ; ) ich werd noch n bissl packen ;D