Mittwoch, 16. Februar 2011

Der schlimmste Tag im Jahr und die danach

Wie war das noch? Wie nannten die Blumenläden den Tag? Oder waren es doch die Pralinenhersteller oder die Discounter oder alle anderen die schon Wochen vor dem 14. Februar rumnerven. Mein "Glück" war es am GtsF die Morgenandacht abbekommen zu haben an diesem Tag der Liebe. Da hab ich mir dann meinen Samstag am "HWE" draufgehen lassen um da was zu schreiben. Ideen der anderen waren was zwischen rosa-herz-glitzer-Deko bis hin zu Gerichtsworten. Naja entscheiden konnte ich mich nicht so recht dafür. Dennoch kam nach langem beten eine Idee für diese Andacht und dann auch n passender Text und dann war sie geschrieben und mit einmal war Sonntag und dann schon Montag. Hab sie gehalten, ganz in schwarz an diesem schönen Tag (hier zum nachlesen wer will: Valentinserwartungen). Leider gab es aus den fremden Reihen der Uchtis kein Feedback, schade eigentlich. Und auch so wurde der Tag mehr zu Arbeit und dem Glück der anderen zusehen als ein schöner. Wenigstens haben wir es endlich geschafft uns um unsere Einladungen fürs Examensfest zu kümmern. Seitdem werden die Tage immer kürzer und stressiger, geprägt von Arbeit, Gebet, Helfen, Hospitieren und Unterricht. Dazwischen wird gegessen und gegrübelt. Trotzdem hab ich irgendwie das Gefühl nicht vorwärts zu kommen. So viele kleine Dinge halten mich von den Großen ab und ich werd nich mehr richtig fit. Eigentlich muss ich mal wieder hier raus. Weit weg nach Norden und Seeluft schnuppern und auf klare Gedanken kommen. Aber da wir in der nächsten Zeit nicht so unbedingt viel frei haben sehe ich da schwarz. Und dann sind da noch diese kleinen Lichtblicke: wenn mir mein Patenkind ne Sms schreibt oder ich mit Freunden über alles reden kann ohne Angst haben zu müssen das was gegen mich verwendet wird. Nun kann man nur noch hoffen das mein Bild in der nächsten zeit klarer wird und ich schaffe Entscheidungen zu treffen. Let´s pray for it.

Man liest sich so Gott will und nichts dazwischen kommt

2 Kommentare:

  1. Eine kluge Predigt. Die Erinnerung an die Erwartungen kann motivieren, darf aber nicht entmutigen. Die Geschichte, so weit sie bekannt ist, ist die Abfolge unerfüllter Erwartungen. Dieses Unerledigte, hat Bloch einmal gesagt, ist das eigentlich Wertvolle unsrer Erbschaft, das Prinzip Hoffnung. Sein Freund Paul Tillich hat es Kairos genannt, den rechten Ort, in den wir stets gestellt sind, um die Erwartungen zu reaslieren, der Welt ein guter Gastgeber zu sein.. lg C.

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