
Man ist 2010 schnell zu ende gewesen. Kaum ist man da ist es auch schon rum. Seltsam oder? Wie schnell die Jahre verfliegen, als wären sie wie Butterblumen: wenn sie weiß sind, ist es bald zu Ende mit ihnen. Ja weiß ist es wirklich zum Ende gekommen dieses 2010. Aber auch anmutig und schön anzusehen dabei. Sogar in guter Gesellschaft konnte man es beenden. Die Wälder sind wunderbar anzusehen und auch trotz relativ hoher Temperaturen ist hier im Tal nichts kaputt gegangen durch herabfallende Äste und umstürzende Bäume. Einmal hatte ich das Glück einen Motivator gefunden zu haben, der mich dazu herauszufordern schaffte den Weg bis nach Freienwalde zu Fuß zurück zu legen. Begleitet durch gutes Gespräch, meine Kamera und die Wunderlichkeiten der Natur ging es mir während des Marsches erstaunlich gut. Verabschieden konnten wir das alte Jahr mit Freunden, Essen, Musik, ein wenig Tanz, Dinner for one und einem Begrüßungsgeläut mit Sektempfang (manche vertragen zwar nich so viel Alkohol, das macht es allerdings spannender) Trotz relativ starkem Konsum von Wikingerblut konnte ich dennoch böllern und bunte Lichter in den Himmel schicken, wenn auch nicht mit annähernd so viel Freude wie in den letzten Jahren. (Aber vielleicht trübt mich auch meine Erinnerung dank des heutigen Tages... wer weiß) Netterweise gibt es neuerdings einen Uchti der freiwillig bei mir rumhockt und meine Schatten vertreibt. So sind die Nächte zwar kurz.. aber ergiebig... wenn ich nicht so neugierig wäre auf die Infos zwischen den Zeilen, könnte ich wohl dann auch besser schlafen. Heute ist Sonntag und irgendwie haben mich meine Schatten der Demotivation eingeholt zu haben. Ab Morgen schreibe ich an meiner Examensarbeit
(Kreuzzüge als Heiliger Krieg? Was kann aus der Geschichte der Kreuzzüge für die Auseinandersetzung mit Andersdenkenden gelernt werden?) Ich hoffe doch das dieser Anspruch mich dann wieder in die Realität zurückkommen lässt. Ungefähr so wie jetzt hier wieder alle eintrudeln. Freuen kann ich mich leider nicht so recht, irgendwie ist der heutige Tag grau... Aber der morgige verspricht Besserung durch einen geregelten Tagesablauf in gewohnter Form. Möge dieser Tag doch rasch verstreichen...
Man hört sich so Gott will und nix dazwischen kommt.
Auf der Oder
AntwortenLöschenDie Schollen eieren zum Meer,
oder sind wirs und
unsere Reise ist in der Zeit? Die Jahre werden kürzer. Wo ist unser Meer?
C.
Avignon war eine gelungene Alternative zum Kreuzzug-Größenwahn, ein neues Athen an der Rhone und wenn du vorm Palast den Elefant auf dem Rüssel siehst, im Sommer-Festivalreigen tanzt, findest du Antworten auf deine Fragen. Lies mal, was Karl IV, der ja auch unser Markgraf war, dazu geschrieben hat. Auf nach Avignon, Melli: sur le ponts d avignon.... Candide
AntwortenLöschenFrag nicht was ich heute schon alles über den guten Karl gelesen habe... aber von ihm habe ich bis jetzt noch nix gefunden.. zumal mein gedanklicher Weg mich ja auch gen Heiliges Land führt ; )
AntwortenLöschendabei hat er eine so tolle Biografie geschrieben...
AntwortenLöschenwenn ich groß bin, will ich auch mal dantes göttliche comödie lesen. eine empfehlung von stefan george aber der hatte ja auch die zeit dafür. wichtiger ist aber, welche frage wir selbst haben, wenn wir aufbrechen. Und da das absolute niemals als bare münze zu bekommen ist, erfreuen wir uns an seinem leuchten allüberall, und auch rund um den tobbenberg. welche frage hast du? lg candide
Meine Frage willst du wissen? Nun ja.. im aktuellen Zusammenhang würde es mich doch am brennenensten interessieren: WER BIST DU?
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